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Tauchen in Indonesien

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Tauchreiseziel Indonesien

Indonesien ist mit seinen mehr als 17.000 Inseln, wovon nur etwa 6.000 bewohnt sind, der mit Abstand größte Inselstaat der Erde. Mit einer über 80.000 km langen Küstenlinie besitzt der Indonesische Archipel etwa 15 % aller Korallenriffe der Welt. In einem gedachten Dreieck „Sumatra/Indonesien – Philippinen – Papua Neuguinea“ gibt es weltweit die größte Artenvielfalt mit der ebenfalls größten Anzahl seltener und endemischer Arten.

Riffe mit der weltweit größten Artenvielfalt

Indonesian Throughflow Map (WikiMedia)

So weist z.B. eine bereits 1963 von Jacques-Yves Cousteau durchgeführte Erhebung für den Menjangan-Nationalpark im Westen Balis eine größere Artenzahl an Korallen nach als die gesamte Karibik. Und erst kürzlich haben Wissenschafter in der Region Raja Ampat/West-Papua in einem Gebiet von der Größe zweier Fußballfelder mehr als 6x(!) so viele Korallenarten gezählt wie in der gesamten Karibik.

Ein wesentlicher Grund hierfür ist der ozeanische Wassermassentransport vom tropischen Pazifik in den Indischen Ozean, bekannt auch als Indonesian Throughflow (ITF), der u.a. zwischen Bali und Lombok hindurchführt. Durch ihn wird nicht nur der asiatisch-australische Monsun in seiner Stärke und zeitlichem Auftreten beeinflusst, sondern er reguliert auch den Transport von Nährstoffen und die Verbreitung von planktonischen Larven in der Region.

Tauchen in Indonesien

Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig bei etwa 26-29° C, ein 5 mm-Anzug ist meist ausreichend. Eine Ausnahme bilden die Tauchplätze in Ostbali, sowie vor Komodo/Flores. Hier können die Temperaturen aufgrund des großen Wasseraustauschs und stärkerer Strömungen lokal um 4-8° C niedriger liegen. Es empfiehlt sich ein Unterzieher/Weste, Kopfhaube und/oder Handschuhe (falls erlaubt).

Es wird meist mit 12- oder 15-Liter-Flaschen getaucht, oft sind beide DIN/INT-Anschlüsse vorhanden (besser Adapter mitbringen). Nitrox steht auf vielen Tauchbasen und Liveaboards zur Verfügung, oft gratis. Teilweise stehen professionelle Kameraräume zur Verfügung. Mitgebracht werden sollten immer Tauchbrevets, Logbuch und Tauchtauglichkeitsbescheinigung, falls Tauchkurse geplant sind und/oder länger als 1 Jahr nicht getaucht wurde.

Eine spezielle Tauchversicherung ist in Indonesien obligatorisch. Wir empfehlen die Aqua Med dive card.


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Tauchen in Bali, Nusa Lembongan + Ceningan

Balis Tauchgebiete liegen an den Ost- und Nordostküsten in Amed, Kubu und Tulamben, wo das berühmte Wrack der USAT Liberty direkt vom Strand aus betaucht werden kann, sowie vor Nusa Penida bzw. Lembongan, den beiden zwischen Bali und Lombok gelegenen Inseln.

Nacktschnecken Tulamben

Im dünn besiedelten Nordwesten Balis befinden sich die bekanntesten Tauchgebiete vor Menjangan, einem Meeresschutzgebiet, sowie in Pemuteran und der Secret Bay bei Gilimanuk/Westbali mit seinen zahlreichen Critters.

Bali bietet mit seiner einmaligen Unterwasserwelt eine beeindruckende Artenvielfalt; das Vorkommen reicht von winzigen Pygmäen-Seepferdchen (3 verschiedene Arten!) über bunte Nacktschnecken und andere seltene Makromotive bis zu spektakulären Mondfischen (Mola mola), verschiedene Haiarten (u.a. Wobbegongs!), oder riesige Mantas und durchziehende Walhaie. Seltener können sogar Delfinschulen und verschiedene Walarten beobachtet werden.

Tauchplatzbeschreibungen Bali:

Ostbali - Padang Bai, Nusa Penida/Nusa Lembongan

Karte OstbaliPadang Bai: Blaue Lagune/Temple, Shark Point/Gili Biaha + Gili Mimpang, Tepekong

Nusa Penida: Sekolah Desar (SD), Sental, Toyapakeh, Ped, Manta Point

Nusa Lembongan: Blue Corner

Tauchen in Padang Bai, Nusa Penida, Nusa Lembongan

1 Padang Bai ist ein Fischerdorf an der Ostküste Balis und gleichzeitig der Hafen für Autofähren, die von hier aus nach Lembar/Lombok fahren. Von Padang Bai aus legen ebenso Speedboote ab, die in etwas mehr als 1 h nach Teluk Nara/Lombok und zu den Gili-Inseln fahren.

Padang Bai ist in knapp 1 h Fahrt von Denpasar aus zu erreichen und ist der Ausgangspunkt für Bootstouren zur Blauen Lagune, nach Gili Biaha/Mimpang und zu den Tauchplätzen vor Nusa Penida/Lembongan. Von Tulamben, Kubu und Amed aus werden ebenfalls Tauchtagestouren nach Padang Bai unternommen. Die Fahrtzeit beträgt ca. 1,5 h, von Sambirenteng aus ca. 2 h.

Mondfisch (Mola mola)

Mondfisch-Info:
Vor Padang Bai, Nusa Penida/Lembongan und anderen Tauchplätzen Ostbalis werden regelmäßig die seltenen Mondfische (Mola mola) gesehen. Mondfische können in Bali ganzjährig gesehen werden, die häufigsten Sichtungen gibt es jedoch von August bis Anfang November. Weitere Infos über den größten Knochenfisch der Welt siehe auf Wikipedia und im YouTube-Video.

Folgende Tauchplätze werden von Padang Bai aus angefahren:

Die Blaue Lagune/Temple ist einer der beliebtesten Tauchspots, die von Padang Bai aus angefahren werden. Die Bootsfahrt dauert nur ca. 5 Minuten. Auf sanft abfallenden Sandhängen gibt es schön bewachsene Korallen-Bommies sowie interessante Geweihkorallenfelder im 5 m-Bereich mit vielen Süßlippen, Fahnen- und Riffbarschen.

Algen-Schluckspecht (Rhinopia)

Wobbegong/Fransen-Teppichhai

Blaue Lagune/Temple

Hier werden häufig seltene Arten gesehen, die vom bekannten Verbreitungsgebiet her eigentlich hier gar nicht vorkommen dürften, z.B. Wobbegongs (Australien bis West-Papua) oder Rhinopias (Ostindonesien).

Kurzinfo Blaue Lagune:

  • Riffabhang, bis ca. 30 m, in Sandfläche auslaufend
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: moderat, je nach Tide
  • Korallenwachstum: guter Korallenbewuchs, Korallen-Bommies, Geweihkorallenfelder
  • Fischarten: gesunder Fischbestand, viele Nacktschnecken
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische (Solenostomidae), Anglerfische, Wobbegongs/Fransen-Teppichhaie, Algen-Schluckspechte (Rhinopias), Mondfische (Mola mola)

Shark Point/Gili BiahaShark Point/Gili Biaha ist eine kleine Felseninsel, die vor Candi Dasa liegt, und wird in etwa 20 Bootsminuten von Padang Bai aus angefahren. Bei Gili Biaha kann es starke Strömungen geben, ist also ebenfalls nicht für Anfänger geeignet.

Hier gibt es eine kleine, nicht sehr tiefe Höhle im 15 m-Bereich, in der regelmäßig schlafende Weißspitzen-Riffhaie beobachtet werden können. Etwas tiefer kann man große Muränen, einen ortstreuen Anglerfisch, gelegentlich Schildkröten und mit etwas Glück sogar Ammenhaie sehen.

Kurzinfo Shark Point/Gili Biaha:

  • Steilwände, mit kleiner Höhle in 30 m
  • Sichtweite: 15-30 m, Strömung: mittel bis stark, je nach Tide/Mond
  • Korallenwachstum: guter Bewuchs
  • Fischarten: Guter Fischbestand, verschiedene Haiarten, Muränen
  • Besonderheiten: Ammenhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Mondfische (Mola mola)

Shark Point/Gili MimpangShark Point/Gili Mimpang sind 3 kleine Inseln, die vor Candi Dasa liegen und in 15-minütiger Bootsfahrt von Padang Bai aus angefahren werden. Gili Mimpang ist je nach Tidenwechsel (bei Neu-/Vollmond am stärksten) ein strömungsreicher Tauchplatz, also nicht unbedingt für Anfänger geeignet, aber der Grund für das Vorkommen von Haien.

Die am häufigsten gesehenen Haiarten sind Schwarzspitzen- und Weißspitzen-Riffhaie, aber auch Graue Riffhaie werden gelegentlich hier gesehen. In Tiefen um 30 m werden je nach Saison auch Mondfische (Mola mola) gesichtet - eine Besonderheit für Bali.

Kurzinfo Shark Point/Gili Mimpang:

  • Steile Felshänge, auf 30 m in Sandfläche auslaufend
  • Sichtweite: 15-30 m, Strömung: mittel bis stark, je nach Tide/Mond
  • Korallenwachstum: schöner Vielfalt, Geweihkorallenfelder
  • Fischarten: viele Rifffische, verschiedene Haiarten
  • Besonderheiten: Haie, Mondfische (Mola mola)

2 Nusa Penida liegt mit den beiden Schwesterinseln Nusa Lembongan und Nusa Ceningan zwischen Bali und Lombok in der Straße von Badung. Hier strömen große Wassermassen hindurch (Indonesian Throughflow) und sorgen für starke Strömungen und kühlere Wassertemperaturen, die bis auf unter 20° C sinken können. Die UW-Sichtweiten sind aber meistens sehr gut und liegen teilweise bei 40 m+. Vor Nusa Penida werden meist Strömungstauchgänge durchgeführt. Die Überfahrt von Padang Bai dauert ca. 50 Minuten. Vor Nusa Penida/Lembongan werden folgende Tauchplätze angefahren:

Nusa Penida/Manta PointDer Manta Point liegt an der Südwestküste von Nusa Penida. Der Tauchplatz ist in ca. 1,5 h Bootsfahrt von Padang Bai aus zu erreichen. Die Passage dorthin führt durch den Ceningan-Kanal, wo Oberflächenbedingungen schon mal etwas rauer werden können. Seefestigkeit ist hier also gefragt.

Das Riff ist sehr schön mit vorwiegend Hart- und Lederkorallen bewachsen, das Fischvorkommen ist durchschnittlich bis gut. Gelegentlich werden Ammenhaie und Stachelrochen gesehen, Highlight aber sind ganz klar die Mantas, welche regelmäßig dort in 5-15 m Tiefe an einer Putzerstation gesehen werden.

Kurzbeschreibung Manta Point:

  • Sanft abfallendes Riff, einzelne Korallen-Bommies
  • Sichtweite: mäßig, 5-15 m, teilweise hohes Planktonvorkommen
  • Strömung: keine bis wenig, gelegentlich starke Dünung
  • Korallenwachstum: schöner Hart- und Lederkorallenwuchs
  • Fischarten: Fischvorkommen mäßig, Rochen, Zackenbarsche
  • Besonderheiten: Mantas (Putzerstation), Ammenhaie

Nusa Penida, SD (Sekolah dasar) Der Tauchplatz S.D. liegt an der Nordküste Nusa Penidas und ist nach einer in der Nähe liegenden Grundschule (Indo.: Sekolah dasar) benannt. Das Riffprofil beginnt mit einem flachen Riffdach und kippt im 10 m-Bereich in einem 45°-Winkel ab.

Während im Flachwasser Hartkorallenfelder dominieren, finden sich am Riffhang große Gorgonien und zahlreiche Peitschenkorallen. Das Riff weist eine schöne Vielfalt an Rifffischen auf, auch Schildkröten sind hier unterwegs. Höhepunkte sind klar die Großfische, also Ausschau halten nach Mondfischen, Mantas, Adlerrochen und großen Thunas. Sogar die seltenen Fuchshaie wurden hier schon gesehen!

Kurzbeschreibung S.D./Nusa Penida:

  • Steiler Riffabhang
  • Sichtweite: 20-30 m+, Strömung: mittel bis stark
  • Korallenwachstum: guter Bewuchs, viele Peitschenkorallen
  • Fischarten: schöne Vielfalt an Rifffischen, Schildkröten, Thunas
  • Besonderheiten: Mantas, Mondfische (Mola mola), Fuchshaie (Alopias pelagicus)

3 Nusa Lembongan ist die kleine Insel neben Nusa Penida und einer der besten Spots in Bali, um Mondfische zu sehen. Der favorisierte Tauchplatz hier heißt Blue Corner und liegt an der Nordseite der Insel, welcher in ca. 1 h Bootsfahrt von Padang Bai aus zu erreichen ist.

Nusa Lembongan/Blue CornerDer Tauchgang beginnt an einem flachen, schön bewachsenen Saumriff, welches in einem 45°-Winkel bis auf ca. 25 m Tiefe abfällt. Hier nimmt die Strömung dann stark zu (erkennbar an den großen Tonnenschwämmen, die alle in die gleiche Richtung wachsen). Großen Peitschenkorallen sind hier ebenfalls häufig zu sehen.

Unter Überhängen können Ammenhaie und Weißspitzen-Riffhaie entdeckt werden, gelegentlich kommen Mantas oder Mondfische vorbei. Am Ende des Tauchgangs gelangt man an den Blue Corner, hier gibt es gute Chancen auf Großfische wie Adler- und Stachelrochen oder große Zackenbarsche.

Kurzbeschreibung Blue Corner/Nusa Lembongan:

  • Flaches Saumriff, später abfallender Riffhang, dann Steilwand
  • Sichtweite: 20-30 m+, Strömung: mittel bis stark
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs mit Hart- und Weichkorallen
  • Fischarten: viele Rifffische, Rochen, Zackenbarsche
  • Besonderheiten: Mondfische (Mola mola), Mantas, Haie
Nordostbali - Tulamben, Kubu, Amed, Sambirenteng

Karte NordostbaliTulamben: Liberty Wrack, Coral Garden, Drop Off, The River, Batu Kelebit, Seraya Secrets, Kubu Reefs

Amed: Coral Garden/Drop Off, Lipah Bay, Gili Selang

Sambirenteng: Alam Anda Hausriff, Angels Canyon, Coral Stairs, Out of Eden, Batu Karang

Tauchen in Tulamben, Seraya, Kubu, Amed, Sambirenteng

Tulamben liegt im Nordosten Balis und ist in ca. 2,5 h Fahrt von Denpasar aus zu erreichen. Der kleine Ort ist bekannt geworden durch das berühmte Wrack der Liberty, welches mittlerweile zu Balis bekanntestem und beliebtestem Tauchplatz geworden ist.

Aber auch die anderen Tauchplätze in Tulamben und Umgebung haben es in sich: es gibt eine Menge seltener Arten zu sehen, wie z.B. Anglerfische, Pygmäen-Seepferdchen, seltene Krebstiere sowie zahlreiche Nacktschneckenarten - darunter einige neue Nachweise für Indonesien!  😉

Alleine am Liberty Wrack wurden über 200 verschiedene Fischarten gezählt. Die Artenvielfalt - auch bei Geisterpfeifenfischen sowie im Makrobereich - ist einfach atemberaubend! Tulamben kann locker mit anderen Critters-Regionen wie der Lembeh Strait in Nordsulawesi mithalten.

Das Wrack der U.S.A.T. Liberty

Das berühmte Liberty Wrack liegt in nur 3-30 m Tiefe. Das 120 m lange, parallel zum Strand liegende Stahlschiff ruht im 90°-Winkel mit dem Deck zur Seeseite geneigt. Der Rumpf ist stark zerbrochen, aber im Laufe der Jahre wunderschön bewachsen. Die Liberty dürfte eines der am leichtesten zugänglichen Wracks weltweit sein, welches ohne Boot bequem vom Strand aus zu erreichen ist. Aufgrund der geringen Tiefe kann es im oberen Bereich auch sehr gut von Schnorchlern erkundet werden. Siehe Video...

Geschichte
Liberty Wrack, Tauchplatzkarte
Die U.S.A.T. Liberty diente während des zweiten Weltkriegs als amerikanisches Versorgungsschiff. Es wurde im Januar 1942 in der Straße von Lombok von einem japanischen U-Boot torpediert. Während eines Abschleppversuchs nach Singaraja/Nordbali drohte der schwer beschädigte Frachter jedoch zu sinken.

So entschloss man sich, das Schiff in Tulamben an den Strand zu setzen. Die Ladung wurde daraufhin geborgen und das Wrack ruhte dann zunächst für mehr als 20 Jahre am Strand, bis im Mai 1963 der Vulkan Gunung Agung ausbrach. Erdbeben und Lavaströme drückten das Schiff dann wieder zurück ins Meer, wo es im Laufe der Jahre überwachsen und allmählich zu einem künstlichen Riff wurde.

Kurzbeschreibung Liberty Wrack:

  • Schiffswrack, 120 m lang, 3-30 m Tiefe
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis mittelmäßig, viel Strömungsschatten
  • Korallenwachstum: fast komplett mit Hart- und Weichkorallen überwachsen, viele Gorgonien, Seescheiden und Schwämme
  • Fischarten: große Vielfalt, ca. 200 verschiedene Fischarten, Barrakudas, Zackenbarsche, Schlafplatz der Büffelkopf-Papageienfische
  • Besonderheiten: riesiger Schwarm von Stachelmakrelen, Pygmäen-Seepferdchen (Hippocampus bargibanti + denise), Geisterpfeifenfische (Solenostomidae), Anglerfische, große Nacktschneckenvielfalt  😉

Hinweis: Das Liberty Wrack ist der beliebteste Tauchplatz in Bali. Ab mittags kann es dort allerdings recht voll werden. Da das Wrack aber hauptsächlich von Tagesgästen betaucht wird, empfiehlt es sich, dort entweder früh morgens zu tauchen oder am Nachmittag.

Folgende weitere Tauchplätze in Tulamben und Umgebung stehen zur Auswahl:

Korallen-Garnele (Tozeuma armatum)Der Coral Garden ist ein junges flaches Riff, welches das Hausriff des Tauch Terminal Resort & Spa bildet, sich aber fast die gesamte Tulamben-Bucht entlang zieht. Es ist sehr schön bewachsen mit vielen Federsternen, Schwämmen und zahlreichen Hart- und Weichkorallen. Neben vielen verschiedenen Rifffischen sind blau-gelbe Geistermuränen recht häufig, inkl. der schwarzen Jugendform.

Der sandige Riffabfall ist ein guter Tauchplatz für UW-Fotografen: zahlreiche seltene Krebstiere, Geisterpfeifenfische und viele seltene Nacktschnecken gibt es hier zu entdecken. Ideal auch als Nachttauchplatz: viele Gehäuseschnecken und scheue Krebs- und Krabbenarten gibt es hier, sowie die Spanische Tänzerin, die man in fast jedem Nachttauchgang sieht.

Kurzbeschreibung Coral Garden:

  • Junges, flaches Riff, ca. 2-15 m Tiefe, in schwarzen Sandabhang übergehend
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis mittelmäßige
  • Korallenwachstum: viele Hart- und Weichkorallen, Federsterne, Tonnenschwämme
  • Fischarten: viele Rifffische, Geistermuränen (Rhinomuraena quaesita), Schwarzspitzen-Riffhaie
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische (Solenostomus paradoxus), seltene Nacktschneckenarten, Steene’s Zwergbarsche (Pseudochromis steenei), Leoparden-Schleimfische (Exallias brevis), Marmor-Garnelen (Saron marmoratus), Korallen-Garnelen (Tozeuma armatum), Nachttauchgänge

tulamben_dropoffDer Drop Off ist eine schön bewachsene Steilwand am südöstlichen Ende der Tulamben-Bucht. Er beginnt in einer flachen sandigen Bucht und erst nach einigen Metern gelangt man an die teilweise steil abfallende Wand, welche - an einigen Stellen überhängend - bis auf eine Tiefe von über 40 m abfällt.

Die Steilwand bietet einen schönen Korallenbewuchs mit großen Gorgonien, in denen u.a. Langnasen-Büschelbarsche leben. Die Vielfalt von Rifffischen ist beeindruckend; Kaiserfische wie der Imperator-, Ring-, Sechsbinden- sowie der scheue Blaumasken-Kaiserfisch sind häufig anzutreffen. Schwärme von Pyramiden-Falterfischen und Wimpelfischen gibt es ebenfalls zahlreich.

Kurzbeschreibung Drop Off:

  • Steilwand, ca. 2-40 m Tiefe, teilweise überhängend
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis mittelmäßige
  • Korallenwachstum: viele Hart- und Weichkorallen, große Gorgonien
  • Fischarten: viele Rifffische, Pyramiden-Falterfische, Kaiserfische
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische, Langnasen-Büschelbarsche (Oxycirrhites typus), Dekor-Schwertgrundeln (Nemateleotris decora), viele Kaiserfischarten, Büffelkopf-Papageienfische

solenos_paegnius07The River ist ein Tauchplatz, der zunächst nicht nach einem solchen aussieht. Der Name kommt von einem ausgetrockneten Flussbett, welches sich als Rinne im Hang unterwasser fortsetzt. Der Fluss führt nur an wenigen Tagen im Jahr Wasser, meist im Januar, spült dann aber jedes Mal eine Menge Schlamm und Unrat aus den Bergen ins Wasser. In den Tagen danach ist dann erst mal „Mokkatauchen“ angesagt… ;-(

So wenig attraktiv der Tauchplatz für „normale“ Taucher ist (wenige Korallen, kaum Fische, teilweise Müll im Wasser), so sehr ist er doch ein Magnet für Critters-Liebhaber. Hier werden regelmäßig seltene Nacktschnecken, Krebstiere und mehrere Geisterpfeifenfischarten gesichtet!

Kurzbeschreibung The River:

  • Auslaufendes Flussbett, ca. 2-35 m Tiefe, endet in schwarzem Sandabhang
  • Sichtweite: 5-15 m, Strömung: keine bis mittelmäßig, selten abwärts ziehend
  • Korallenwachstum: kaum Korallen, viele Federsterne, Seescheiden, Schwämme
  • Fischarten: nur wenige Rifffische, viele Jungfische
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische (Solenostomus paradoxus, cyanopterus + paegnius), viele Nacktschnecken, seltene Krebs- und Krabbenarten

tulamben_batukelebitBatu Kelebit liegt nur wenige Bootsminuten entfernt hinter dem Drop Off. Die Ausfahrt erfolgt mit einem balinesischen Jukung, dem landestypischen Auslegerboot der einheimischen Fischer.

Der Tauchplatz bietet hervorragende Sichtweiten, unberührte Korallenriffe und die Möglichkeit, Weißspitzen-Riffhaie und Büffelkopf-Papageienfische sowie zahlreiche weitere Arten von Rifffischen zu sehen. Schildkröten werden ebenfalls gesichtet, aber leider nur sehr selten.

Kurzbeschreibung Batu Kelebit:

  • Tiefer Korallenhang , bis auf 60-70 m abfallend
  • Sichtweite: 25-35 m, Strömung: leicht bis mittelmäßig
  • Korallenwachstum: viele Hart- und Weichkorallen, große Tonnenschwämme
  • Fischarten: viele Rifffischarten, Büffelkopf-Papageienfische
  • Besonderheiten: Weißspitzen-Riffhaie, Schildkröten (selten)

Hinweis: Hinter Batu Kelebit, weiter dem Küstenverlauf folgend, befinden sich weitere, ebenfalls sehenswerte Tauchplätze wie Palung Palung oder Emerald, welche ebenfalls mit einem Jukung von Tulamben aus angefahren werden können.

macro_ww02Seraya Secrets liegt ein paar Kilometer südöstlich von Tulamben, in der Nähe des Scuba Seraya Resorts. Der Tauchplatz ist ein recht neuer Makro-Spot in Bali und ein Paradies für UW-Fotografen. Der auf den ersten Blick langweilig aussehende schwarze Sandabang entpuppt sich jedoch beim zweiten Hinsehen als absolutes Critters-Eldorado.

Viele seltene Arten wie Korallen- und Imperator-Garnelen werden hier regelmäßig gesehen, aber auch  spezielle Krebsarten, die an anderen Tauchplätzen nur selten zu finden sind. Anglerfische, zahlreiche Nacktschnecken sowie verschiedene Geisterpfeifenfischarten gibt es hier ebenso. Siehe YouTube-Video...

Kurzbeschreibung Seraya Secrets:

  • Riffabhang, bis ca. 40 m, schwarzer Lavasand
  • Sichtweite: 10-20m, Strömung: keine bis mittelmäßige
  • Korallenwachstum: geringer Korallenbewuchs, große Sandfelder
  • Fischarten: relativ wenig Fischbestand, viele Kleinstlebewesen, Makro
  • Besonderheiten: Nacktschnecken, Anglerfische, Flügelrossfische, Seepferdchen, Geisterpfeifenfische (Solenostomus paradoxus + cyanopterus), seltene Krebstiere, z.B. Gehörnte Hummelgarnelen (Phyllognathia ceratophthalma), Boxer-Krabben (Lybia tesselata), Harlekin-Garnelen (Hymenocera picta)

kubuKubu ist ein kleines Dorf und liegt ein paar Kilometer nordwestlich von Tulamben. Der Tauchplatz Kubu Reefs ist ein relativ neu betauchter Spot. Die Riffe haben einen schönen Korallenbewuchs mit teilweise großen Peitschenkorallen und einem gesunden Fischbestand. Hier liegt zudem ein relativ neues Wrack, welches ebenfalls vom Ufer aus in ca. 15-35 m Tiefe betaucht werden kann.

Im tieferen Teil gibt es einige Muricella-Gorgonien und damit gute Chancen auf Pygmäen-Seepferchen (Hippocampus bargibanti). Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Breitkeulen-Sepien, die nur wenig Scheu vor Tauchern zeigen. In Kubu befindet sich das  Siddhartha Ocean Front Resort & Spa.

Kurzbeschreibung Kubu Reefs:

  • Riffabhang, bis ca. 30 m Tiefe, neues Wrack in 15-35 m
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis mittelmäßige
  • Korallenwachstum: schöner Korallenbewuchs, Muricella-Gorgonien, große Peitschenkorallen
  • Fischarten: guter Fischbestand, schöne Artenvielfalt
  • Besonderheiten: Pygmäen-Seepferchen (Hippocampus bargibanti), Breitkeulen-Sepien (Sepia latimanus)

P1060963P1060971Amed liegt liegt im Nordosten Balis und ist in ca. 2,5 h Fahrt vom Flughafen in Denpasar zu erreichen. Die Fahrtzeit von Tulamben aus dauert ca. 30 Minuten.

Getaucht wird entweder direkt vom Strand aus oder von angemieteten Jukungs (lokale Fischerboote), die in kurzen Ausfahrten mit jeweils 2-3 Tauchern zu den nahe gelegenen Tauchplätzen fahren. Die Tauchplätze in Amed sind sehr schön und bieten viele seltene Makro-Motive. Folgende Tauchplätze werden in Amed betaucht:

Der Coral Garden wird direkt vom Strand aus betaucht. Der Tauchplatz beginnt, wie so oft in Bali, auf einer schwarzen Sandfläche und führt nach einigen Metern in ein schönes, mit Schwärmen von Glasfischen eingehülltes Geweihkorallenfeld. Im 20 m-Bereich befindet sich ein künstliches Riff aus Autoreifen, Betonklötzen und einem Stahlkäfig, welche im Laufe der Jahre sehr schön überkrustet sind. Hier werden u.a. regelmäßig Geisterpfeifenfische in Federsternen gesehen.

Mit einer leichten Strömung tauchen wir dann zu einer mit Weichkorallen, Schwämmen und Gorgonien überwachsenen Steilwand, welche bis auf über 30 m abfällt. Hier leben viele Arten von Rifffischen, inkl. Blaupunkt-Stachelrochen, gut getarnte Steinfische und zahlreiche Sandaale auf den Sandfeldern, sowie Schwarzspitzen- und seltener auch Weißspitzen-Riffhaie.

Im zweiten Tauchgang am Drop Off kann man direkt an der Steilwand beginnen, die uns in ca. 20 m Tiefe zu einem mit Weichkorallen, Gorgonien, Schwämmen und Seescheiden überwucherten Felsnadel mit spektakulärem „Swim-through“ führt. Stachelmakrelen, Napoleons und Büffelkopf-Papageienfische werden hier öfters gesehen – mit Glück sogar schlafende Ammenhaie.

Kurzbeschreibung Coral Garden und Drop Off:

  • Sandabhang, künstliches Riff, später Steilwand
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: kaum bis leicht
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs, Weichkorallen, Schwämme, Gorgonien
  • Fischarten: gute Artenvielfalt, Stachelmakrelen, Stachelrochen, Sandaale
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische (Solenostomus paradoxus + paegnius), Steinfische, Napoleonfische, Büffelkopf-Papageienfische, verschiedene Haiarten

P1070023Lipah Bay ist ein weiterer sehr schöner Tauchplatz in der Nähe von Amed, wo ein kleines japanisches Schiffswrack in relativ flachem Wasser liegt, welches nicht sehr bekannt ist und (noch) relativ selten betaucht wird. Hier fährt man mit dem Minibus hin und taucht dann direkt vom schwarzen Lavakiesstrand aus.

Bei dem 20 m langen Stahlschiff, welches in einer Tiefe von 6-12 m liegt, handelt es sich um ein japanisches Patrouillenboot aus dem Zweiten Weltkrieg, welches zwar mittlerweile ziemlich zerbrochen ist, aber sehr schön mit zahlreichen Weichkorallen, Gorgonien, Schwämmen und Seescheiden überwachsen ist.

Ein Schwarm Glasfische, die ständig am Wrack leben, sowie juvenile Langflossen- und Rundkopf-Fledermausfische können hier beobachtet werden. Der schräg unterhalb des Wracks liegende Korallenschutthang mit schönem Kleinstbewuchs bietet eine schöne Vielfalt an Rifffischen und ist ein weiteres Nacktschneckenparadies in Bali.

Kurzbeschreibung Lipah Bay, japanisches Wrack:

  • Schiffswrack, Korallenschutthang
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: kaum bis leicht
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs mit Weichkorallen, Schwämmen, Gorgonien
  • Fischarten: schöne Vielfalt an Rifffischen, Glasfischschwarm, Fledermausfische
  • Besonderheiten: Langflossen- u. Rundkopf-Fledermausfische (Platax teira + orbicularis), zahlreiche Nacktschnecken

AlamAndaHousereefSambirenteng ist bekannt geworden durch das Alam Anda Ocean Front Resort & Spa, welches ca. 20 Minuten von Tulamben entfernt liegt. Manche Tauchplätze werden ausschließlich von Tauchgästen der hauseigenen Werner-Lau-Basis betaucht. Das Hausriff alleine ist schon ein kleines Paradies für UW-Fotografen. Selbst erfahrene Taucher werden auch nach vielen Tauchgängen hier immer wieder neues entdecken. Folgende Tauchplätze in Sambirenteng und Umgebung stehen zur Auswahl:

Das Alam Anda Hausriff erstreckt sich über die gesamte Breite des Hotelbereichs und ist ein Naturschutzgebiet - das erste dieser Art auf Bali. Hier ist die Unterwasserwelt noch in Ordnung, da einheimische Fischer auf Netz- und Harpunenfischerei verzichten.

Das ca. 6 m flache Riff erstreckt sich bis etwa 50 m vom Ufer und ist auch sehr gut zum Schnorcheln geeignet. Danach fällt der Grund in einem 45°-Winkel ab. Dieser Bereich besteht aus zahlreichen schön bewachsenen Korallenblöcken, kleineren Drop Offs sowie weiteren Riffabhängen, die von Weich- und Hartkorallen, Gorgonien und vielen Schwämmen und Seescheiden bewachsen sind.

Es gibt eine beeindruckende Vielfalt an tropischen Fischen, mitunter Schaukelfische, Langnasen-Büschelbarsche, Geisterpfeifenfische, Pygmäen-Seepferdchen und zahlreiche Nacktschnecken. Ebenso Fischschwärme sowie Barrakudas und Fledermausfische sind hier anzutreffen. Gelegentlich werden sogar Schildkröten, Adlerrochen und bei Nachttauchgängen häufig auch Spanische Tänzerinnen gesehen.

Kurzbeschreibung Alam Anda Hausriff:

  • Flaches Saumriff, in 45°-Riffabhang übergehend
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis wenig
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs mit Weich- und Hartkorallen, Gorgonien
  • Fischarten: gute Artenvielfalt, Fledermausfische, Langnasen-Büschelbarsche
  • Besonderheiten: Barrakudas, Adlerrochen, Geisterpfeifenfische, Pygmäen-Seepferdchen, viele Nacktschnecken

Angels Canyon ist ein Geheimtipp in Sambirenteng und wird nur von den Alam Anda-Tauchern betaucht, Fahrtzeit ca. 15 Minuten. Hier befindet sich in 6-30 m Tiefe eine schöne Canyon-Landschaft aus großen Korallenblöcken, die komplett mit Weichkorallen, Schwämmen, Seescheiden und zahlreichen Federsternen überwachsen sind. Hier leben viele seltene Arten, wie z.B. Krebstiere, Geisterpfeifenfische und zahlreiche Nacktschnecken. Neben der typischen Artenvielfalt an Rifffischen gibt es viele Fledermausfische, Muränen, Süßlippen und jede Menge Füsiliere zu sehen. Gelegentlich lassen sich auch Weißpitzen-Riffhaie und Blaupunkt-Stachelrochen beobachten.

Kurzbeschreibung Angels Canyon:

  • Canyon-Landschaft aus großen Korallenblöcken, 6-30 m
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis wenig
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs aus Weichkorallen und Federsternen
  • Fischarten: großer Fischreichtum, Muränen, Süßlippen, Füsiliere
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische, Weißpitzen-Riffhaie, Fledermausfische, viele Nacktschnecken

Coral Stairs liegt in der Nähe des Angels Canyon und wurde nach terrassenartig gewachsenen Korallenfeldern benannt, die stufenförmig von 5-40 m Tiefe abfallen. Die einzelnen Terrassen sind mit verschiedenen Hart- und Weichkorallen überwachsen. Auf den einzelnen Stufen gibt es eine schöne Vielfalt an Rifffischen: Süßlippen, Muränen, Papageienfische, Schnapper, Barsche und jede Menge Putzerfische. Anglerfische und gut getarnte Steinfische sind hier ebenso anzutreffen wie zahlreiche Putzergarnelen und viele schöne Nacktschnecken.

Kurzbeschreibung Coral Stairs:

  • Terrassenförmig gewachsene Korallenfelder
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis wenig
  • Korallenwachstum: guter Bewuchs mit verschiedenen Hart- und Weichkorallen
  • Fischarten: Fischreichtum, Muränen, Süßlippen, Makrobereich
  • Besonderheiten: Anglerfische, Steinfische, Nacktschnecken

Out of Eden ist ein einfach zu betauchender Spot südöstlich vom Alam Anda, in nur 10 Minuten Bootsfahrt  vom Resort aus zu erreichen. Markant sind die großen, schön bewachsenen Korallenblöcke im flachen Bereich. Sehr viele Weichkorallen, Gorgonien und Steinkorallen. Ein großer, mit Weichkorallen, Gorgonien, Schwämmen und zahlreichen Seescheiden bewachsener Block in 28 m Tiefe ist ein weiteres Highlight und überrascht mit vielen Nacktschnecken auf. Hier wie im flachen Bereich können Geistermuränen und seltener Geisterpfeifenfische und Anglerfische gefunden werden. Auf dem schwarzen Lavasand liegen viele Blaupunkt- und Kuhl’s Stachelrochen, große Schulen von Blaustreifen-Füsilieren schwimmen im Freiwasser zwischen den einzelnen Blöcken.

Kurzbeschreibung Out of Eden:

  • Großen, schön bewachsene Korallenblöcke
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis wenig
  • Korallenwachstum: guter Bewuchs mit Hart- und Weichkorallen, Gorgonien
  • Fischarten: gute Vielfalt, Füsilier-Schwärme, Stachelrochen, Geistermuränen
  • Besonderheiten: Geisterpfeifenfische, Anglerfische, viele Nacktschnecken

Batu Karang ist vom Alam Anda Resort in nur ca. 15-minütiger Bootsfahrt erreichbar und wird exklusiv von den Tauchgästen der resorteigenen Werner Lau-Basis betaucht. Das Riff beginnt in einer Tiefe von 10 m und fällt bis auf über 30 m ab. Es ist mit schönen Weichkorallen, bunten Schwämmen und Seescheiden bewachsen. Zahlreiche große Hartkorallenblöcke beheimaten eine große Anzahl von tropischen Rifffischen.

Zu sehen gibt es Süßlippen, viele Kaiserfischarten, Papageienfische, Scorpionfische und seltener auch Steinfische. Mit Glück sieht man Oktopusse, manchmal sogar junge Weißspitzen-Riffhaie, die dann unter Tischkorallen ruhen.

Kurzbeschreibung Batu Karang:

  • Sanft abfallender Riffhang mit einzelnen Korallenblöcken
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: keine bis wenig
  • Korallenwachstum: Hartkorallenblöcke, Weichkorallen, Schwämmen, Seescheiden
  • Fischarten: schöne Vielfalt, Süßlippen, Papageienfische, Oktopusse
  • Besonderheiten: viele Kaiserfischarten, Weißspitzen-Riffhaie, Steinfische
Nordwestbali - Pemuteran, Menjangan, Gilimanuk/Secret Bay

balimap_nordwestPemuteran: Kebun Batu, Pura Tembok/Temple Wall, Close Encounters, Napoleon Reef, Gondol Reef

Menjangan Island: Eel Garden, Anchor Wreck/Kapal Budak, Cave I + II

Gilimanuk: Secret Bay

Tauchen in Pemuteran, Menjangan, Gilimanuk, Secret Bay

Pemuteran liegt im Nordwesten von Bali und ist in etwa 3,5 h Fahrt von Denpasar aus zu erreichen. Die Tauchplätze von Pemuteran und Umgebung werden hauptsächlich von den Resorts und Tauchschulen der Umgebung angefahren. Tagesgäste sind hier eher selten.

Die meisten anderen Tauchresorts in Bali planen Übernachtungstouren, meist in Verbindung mit einem Besuch der Tauchplätze im Menjangan-Nationalpark und in Gilimanuk/Secret Bay. Selbst von Amed, Tulamben oder Kubu beträgt die Fahrtzeit noch 3-3,5 Stunden. Empfehlenswert sind aufgrund der relativ langen Anfahrt mindestens 2 oder 3 Übernachtungen in Pemuteran.

sos_seaturtlesTurtle Info:
Balis Meeresschildkröten, die u.a. in Pemuteran regelmäßig an die Strände kommen, um ihre Eier abzulegen, sind stark von der Ausrottung bedroht. Zum Glück gibt es lokale und internationale Hilfsprojekte, die sich dem Schicksal der Sea Turtles angenommen haben. Weitere Infos bei SOS SEATURTLES, dem von Kurt W. Amsler gegründeten Hilfsprojekt, siehe...

Folgende Tauchplätze werden von Pemuteran aus angefahren:

Der Tauchplatz Kebun Batu, oder auch Rock Garden genannt, bildet das Hausriff des Pondok Sari Beach Resort & Spa. Die Besonderheit hier liegt in dem Riffprojekt „Karang Lestari“, an dem durch ein Korallen-Forschungsprojekt künstliche Riffe entstehen sollen.

Ein vorgelagerter Korallenblock ragt über sandigem Boden von ca. 18-8 m Tiefe empor. Der Korallenhügel ist ein interessanter Tauchplatz, der tagsüber mit zahlreichen Fischarten bevölkert wird, aber erst bei Nacht so richtig zum Leben erwacht, wenn zahlreiche Kleinstlebewesen wie Krebs-, Schalen und Weichtiere aktiv werden. Karang Lestar“ ist ein preisgekröntes Riffprojekt, welches Korallen durch Elektrizitätszufuhr (6-8 V) in handgefertigte Metallkäfige bis zu 8x schneller wachsen lässt als unter natürlichen Bedingungen. Die Korallen bilden hierdurch ein kräftigeres Wachstum aus und sind resistenter gegen steigende Wassertemperaturen.

Kurzbeschreibung Kebun Batu (Hausriff Pondok Sari)

  • Vorgelagerter Korallenblock, Korallen-Forschungsprojekt
  • Sichtweite:10-15 m, Strömung: kaum bis leicht
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs von Hart- und Weichkorallen auf Drahtkäfigen
  • Fischarten: schöne Vielfalt, viele Kleinstlebewesen (Nachttauchgang)
  • Besonderheiten: Riffprojekt, Makromotive, Mandarinfische (Synchiropus splendidus)

Pura Tembok (Temple Wall): Das Riff ist zu Beginn schön mit zahlreichen Hart- und Weichkorallen, Schwämmen und Seescheiden bewachsen und geht nach einigen Metern in eine Steilwand über, die ab 30 m Tiefe in einer Sandfläche ausläuft. Ab hier beginnt eine labyrinthartige UW-Landschaft mit großen Gorgonien, die bis in die nächste benachbarte Bucht führt.

Erst vor kurzem hat man im 30 m-Bereich ein „echtes“ Tempelportal mit einer Elefantengott-Statue errichtet, welche von steinernen Schildkröten als Wächterfiguren flankiert wird. Eine große Buddha-Statue thront vor der hinteren Tempelwand. Das alles erinnert ein wenig an Atlantis bzw. an einen versunkenen balinesischen Tempel und verleiht dem Tauchgang, je nach Lichteinfall, eine mystische Ausstrahlung.

Trotz nicht immer guter Sichtverhältnisse gibt es doch einiges zu sehen: viele Krebstiere sind hier zu finden sowie Schnapper, Süßlippen, Blaupunktrochen und Füsilierschwärme. Außerdem gibt es Anglerfische, Geisterpfeifenfische, zahlreiche Nacktschnecken und gut getarnte Steinfische zu entdecken sowie scheue Oktopusse und Sepien im Freiwasser.

Kurzbeschreibung Pura Tembok (Temple Wall): 

  • Flaches Saumriff, später Steilwand, Unterwasser-Tempelanlage
  • Sichtweite: durchschnittlich, 5-15 m, Strömung: kaum bis leicht
  • Korallenwachstum: Hart- und Weichkorallen, Schwämme, Seescheiden, Gorgonien
  • Fischarten: gute Artenvielfalt, Süßlippen, Blaupunktrochen, Füsilierschwärme
  • Besonderheiten: Anglerfische, Steinfische, Geisterpfeifenfische, Nacktschnecken

Close Encounters ist ein etwa 2 km vom Strand entfernt liegender kleiner, fast dreieckiger Unterwasserberg, der bis auf eine Tiefe von 5 m hinauf ragt. Die an 2 Seiten steil abfallenden Riffhänge enden in ca. 25 m Tiefe auf sandigem Grund, während die dritte Seite aus einem Korallenschutthang besteht. Das Riff ist mit zahlreichen Hart- und Weichkorallen überwuchert, Strömungen treten hier eher gemäßigt auf. Die östliche, am meisten verwinkelte Seite des Bergs bietet die größte Vielfalt an Rifforganismen mit zahlreichen Schwämmen, Federsternen und Seescheiden und stellt somit ein hervorragendes Nahrungsangebot für Nacktschnecken und andere Nahrungsspezialisten dar.

Große Schnapperschulen, Fledermausfische, Süßlippen, Kaiserfische und Schwärme von Füsilieren gibt es hier zu sehen. Dazu seltene Anglerfische, Krokodilfische, Geisterpfeifenfische sowie Skorpionfische und Oktopusse. Gelegentlich werden auch Weißspitzen-Riffhaie, Büffelkopf-Papageienfische und Stachelrochen gesichtet.

Kurzbeschreibung Close Encounters:

  • Unterwasserberg, steile Riffhänge, ab 25 m Sandboden
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: kaum bis leicht
  • Korallenwachstum: Hart- und Weichkorallen, Federsterne, Seescheiden
  • Fischarten: viele Rifffische, Fledermausfische, Süßlippen, Füsiliere
  • Besonderheiten: Weißspitzen-Riffhaie, Büffelkopf-Papageienfische, Anglerfische, Krokodilfische, Geisterpfeifenfische, Nacktschnecken

Napoleon Reef ist ein ca. 2 km vom Strand entfernt liegendes Riff mit einer flachen Riffplatte, welche an zwei Seiten in sanft abfallende Riffbabhänge übergeht. Die südwestliche Riffseite hingegen bildet eine bis zu 26 m tiefe überkrustete Steilwand. Das Riff bietet einen schönen Weichkorallengarten in westlicher Richtung mit einigen großen Gorgonien.

Der Fischreichtum ist ähnlich wie Close Encounters, allerdings werden hier häufiger Stachelrochen und Sepien gesehen. Nachttauchgänge sind besonders zu empfehlen, da es viele Krebsarten, Gehäuse- und Nacktschnecken zu entdecken gilt. Ein besonderes Highlight sind Katzenhaie, die gelegentlich gesichtet werden. Der Tauchplatz ist außerdem gut für Schnorchler geeignet.

Kurzbeschreibung Napoleon Reef:

  • Vorgelagertes Riff, sanft abfallende Riffhänge, an einer Stelle Steilwand
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: kaum bis leicht
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs mit Weichkkorallen, Gorgonien
  • Fischarten: viele Rifffische, Stachelrochen, Sepien
  • Besonderheiten: Katzenhaie, nachts: Krebstiere, Gehäuse-/Nacktschnecken

Menjangan ist eine kleine, nur ca. 1 km² große Insel, welche im Nordwesten Balis innerhalb des Bali Barat Nationalparks liegt. Die Tauchplätze rund um Menjangan werden in einer ca. 30-minütigen Bootsfahrt von Labuhan Lalang oder von den umliegenden Resorts direkt angefahren. Die überwiegend durch Ankerbojen markierten Tauchplätze sind für die guten Sichtweiten und die große Artenvielfalt an Fischen und Korallen bekannt: bereits 1963 hat Jacques-Yves Cousteau bei einer Erhebung um Menjangan mehr Korallenarten gezählt als die gesamte Karibik aufweist.

Von den etwa 10 Tauchplätzen, die regelmäßig um Menjangan angefahren werden, zählen folgende Tauchplätze zu den Höhepunkten dort:

Pomacanthus navarchusDer Tauchplatz Eel Garden (Aalgarten) liegt an der Westseite Menjangans und bildet einen sandigen UW-Sattel, der in 10-15 m Tiefe die Insel vom balinesischen "Festland" trennt. Der Name stammt von den lokalen Röhrenaalen, die hier zu Tausenden die Sandhänge bewohnen.

Der Tauchgang beginnt zunächst an einer prächtig bewachsenen Steilwand, an der Napoleonfische, große Zackenbarsche und Weißspitzen-Riffhaie gesehen werden können. Die Vielfalt an Rifffischen ist beeindruckend, selbst die in Bali sonst seltenen Traum-Kaiserfische (Pomacanthus navarchus) gibt es hier relativ häufig zu sehen.

Der Steilwand folgend gelangt man an einen Riffhang mit Krokodilfischen, der später in einen Sandabhang übergeht, auf dem zahlreiche Sandaale leben. Im oberen Bereich des Hangs erstreckt sich eine strömungsexponierte Rifffläche in ca. 12 m, die mit einer beeindruckenden Vielfalt an Korallen und Rifffischen an ein Aquarium erinnert. Mehrere Schulen von Schnepfenmesserfischen und Geisterpfeifenfische leben hier ebenso wie die schwer zu findenden Pygmäen-Seepferdchen im tieferen Teil.

Kurzbeschreibung Eel Garden:

  • Steilwand, in Sandabhang übergehend, flaches Riffplateau
  • Sichtweite: sehr gut, 20-30 m, Strömung: leicht bis moderat
  • Korallenwachstum: prächtiger Bewuchs, Gorgonien, große Tischkorallen
  • Fischarten: sehr große Artenvielfalt, Napoleonfische, Zackenbarsche, Sandaale
  • Besonderheiten: Traum-Kaiserfische (Pomacanthus navarchus), Pygmäen-Seepferdchen (Hippocampus bargibanti), Krokodilfische, Schnepfenmesserfische, Geisterpfeifenfische, Weißspitzen-Riffhaie

Der Name des Tauchplatzes Anchor Wrack (Indo.: Kapal budak) stammt von einem in 5 m Tiefe liegenden Anker. Das Wrack selbst - ein hölzernes, aus dem 19. Jahrhundert stammendes Handelsschiff - liegt recht tief in ca. 35-50 m Tiefe. Der indonesische Name „Kapal budak“ bedeutet Sklavenschiff und rührt von der Ladung her, welche aus Kupferbahnen und Arak-Flaschen bestand. Diese wurden damals als Tauschwaren für den Menschenhandel benutzt. Leider ist die Ladung im Laufe der Jahre dank sammelnder Taucher fast komplett verschwunden…

Der Tauchgang beginnt am Anker und wir folgen der teilweise stark überkrusteten Ankerkette bis in ca. 35 m Tiefe, wo die ersten Wrackstrukturen sichtbar werden. Das Wrack ist schön überwachsen und zahlreiche Rifffische leben hier unten, inkl. einer kleinen Gruppe von Büffelkopf-Papageienfischen und Weißspitzen-Riffhaie, die gelegentlich vorbeiziehen. Je nach Strömung folgen wir dann dem Riffhang in östlicher oder westlicher Richtung, wo es gelegentlich auch Schildkröten zu entdecken gibt.

Kurzbeschreibung Anchor Wreck (Kapal budak):

  • Schiffswrack, Korallenhang
  • Sichtweite: gut, 15-25 m, Strömung: leicht bis mäßig
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs mit Weichkorallen, Gorgonien
  • Fischarten: schöne Vielfalt an Rifffischen, Büffelkopf-Papageienfische
  • Besonderheiten: Weißspitzen-Riffhaie, Schildkröten

Die beiden Tauchplätze Cave I + II liegen an der Südküste Menjangans und bilden 2 benachbarte spektakuläre Steilwände. Hier können während der Regenzeit (Dezember bis Februar) manchmal sogar Mantas und Walhaie gesehen werden. Im flacheren Teil werden die Riffe von einem schmalen Mangrovengürtel begrenzt.

Die Wände bieten mit ihren zahlreichen Nischen und kleineren Höhlen zahlreiche Unterstandmöglichkeiten für kapitale Barrakudas, Schulen von Schnappern und große Zackenbarsche. In westlicher Richtung folgt gleich der nächste Tauchplatz: Post II.

Kurzbeschreibung Cave I + II:

  • Steilwände, viele Nischen und kleinere Höhlen
  • Sichtweite: 15-25 m, Strömung: leicht bis mäßig
  • Korallenwachstum: schöner Bewuchs mit Weichkorallen, Peitschenkorallen
  • Fischarten: viele Rifffische, Schnapper, Barrakudas, Zackenbarsche
  • Besonderheiten: Mantas und Walhaie zur Regenzeit

Gilimanuk/Secret Bay ist ein gewöhnungsbedürftiger Tauchplatz, der nicht für jedermann zu empfehlen ist. Gilimanuk ist ein eher heruntergekommener Hafen für die Autofähren, die von hier aus nach Java ablegen. Hier gibt es so gut wie keine touristische Infrastruktur, dazu ist das Wasser sehr flach (max. 10 m) und mit 20-23° C eher kalt und es gibt viel Müll im Uferbereich sowie unterwasser.

Rauhschnauzen-GeisterpfeifenfischeDie Gilimanuk-Bucht, auch „Secret Bay“ genannt, ist von Industrie und Mangroven umsäumt und weist nur wenig Korallen- und Fischvorkommen auf. Die Frage, warum man hier tauchen soll, ist absolut berechtigt. Die Antwort lautet: Critters vom feinsten! 😉

In der Secret Bay gibt es viele seltene Arten zu sehen, die man an anderen Tauchplätzen in Bali und sogar im restlichen Indonesien vergeblich sucht. Hier nur eine kleine Auswahl…:

Verschiedene Anglerfischarten (Antennarius hispidus, striatus, maculatus + nummifer), Harlekin- und Rauschnauzen-Geisterpfeifenfische (Solenostomus paegnius + paradoxus), Seepferdchen (Hippocampus kuda + taeniopterus), LSD-Leierfische (Synchiropus picturatus), Finger-Leierfische (Dactylopus dactylopus), Bobbit-Wurm (Eunice aphroditois), viele verschiedene Nacktschnecken im XXL-Format, Steinfische und Teufelsfische, Ambon-Drachenkopf (Pteroidichthys amboinensis), Krokodil-Schlangenaal (Brachysomophis crocodilinus)

Kurzbeschreibung Secret Bay/Gilimanuk:

  • Flache, sandige Bucht
  • Sichtweite: eher schlecht, 5-15 m, Strömung: leicht bis moderat
  • Korallenwachstum: sehr wenig, viele Schwämme und Seescheiden
  • Fischarten: Anglerfische, Leierfische, Geisterpfeifenfische, Steinfische, Teufelsfische, Krokodil-Schlangenaale, Seepferdchen
  • Besonderheiten: Critters vom feinsten, siehe Liste…

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=2uUk9K9TQhg


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Tauchen in Lombok: Gili-Inseln + Sekotong

Juv. Spitzmaul-Fledermausfisch (Platax pinnatus)

Lomboks bekannteste Tauchgebiete liegen vor den nordwestlich vorgelagerten Gili-Inseln: Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air. Die Unterwasserwelt dort ist vielfältig mit vielen Schildkröten, Weißspitzen-Riffhaien, mit Glück Mantas und zahlreichen weiteren seltenen Arten. Auch haben sich die Inseln mittlerweile längst von den Schäden der fast 30 Jahre zurückliegenden Dynamitfischerei erholt.

Viele Tauchplätze im Südwesten der Batugendeng-Halbinsel sind dagegen noch unerschlossen und werden in den nächsten Jahren noch für viele spannende Entdeckungen sorgen. So wurden z.B. die Tauchplätze der Sekotong Bay erst kürzlich „entdeckt“. Sekotong erweist sich schon jetzt als das neue Top-Makrorevier in Indonesien, welches durchaus mit anderen Critters-Regionen wie z.B. der Lembeh Strait/Sulawesi mithalten kann.

Ständig werden hier neue Arten entdeckt, wie erst kürzlich ein seltener Wunderpus (Wunderpus photogenicus) am mittlerweile legendären Top-Makrospot Will’s Beach.

Tauchplatzbeschreibungen Sekotong:

Gili Renggit, Gili Layar, Wills Beach

1. Gili Renggit, Timur (Ost)
Ein bis auf ca. 20 m abfallendes Riff. Der Tauchplatz ist übersät mit Federsternen/ Crinoiden und vielen Weichkorallen. Gesehen werden können Fangschreckenkrebse, Schildkröten, Harlekin-Geisterpfeifenfische (Solenostomus paradoxus), Nacktschnecken, Grundeln und Porzellankrebse (Neopetrolisthes maculatus) in Anemonen. In etwa 17 m gibt es einige Flächen mit weißen Anemonen.

2. Gili Renggit, Barat (West)
Dieser Tauchplatz besteht aus einem steilen Hang, der in eine fast ebene Sandfläche übergeht, Hier wachsen zahlreiche Weichkorallen, in denen gut getarnten kleine Eischnecken (Pseudosimnia sinensis) leben. Ausschau halten nach Schildkröten und Lobstern, die sich unter Vorsprüngen verstecken, sowie Moorish Idol (Zanclus cornutus), vielen Lippfischen und verschiedenen Muränenarten. Im flachen Bereich gibt es große Geweihkorallenfelder.

3. Whip Point, Gili Renggit (Nord)
Dieser Platz weist eine beeindruckende Zahl verschiedener Hartkorallen auf. Die Tischkorallen hier sind gigantisch und vollständig gesund. Ein Blick lohnt sich unter die Tische, um ruhende Rochen, Haie und Schildkröten zu entdecken. Die scheuen Marmorgarnelen (Saron sp.) und andere Krebsarten werden hier ebenfalls gesehen.

4. Secret Garden, Gili Layar
Ein sanft abfallendes Riff mit zahlreichen Weichkorallen, großen Tonnenschwämmen inkl. der winzigen Rosa Springkrabben (Lauriea siagiani) und zahlreichen Peitschenkorallen mit weiteren Springkrebsen (Galatheidae), Grundeln, Gorgonien-Spinnenkrabben/Xeno Crabs (Xenocarcinus tuberculatus) und Drahtkorallen-Garnelen/Zanzibar shrimps (Dasycaris zanzibarica). Auffällig sind die vielen kleinen gelben Seegurken.

5. Will’s Beach - von Odyssea Divers entdeckt!
Dieser Tauchplatz ist der Wahnsinn für UW-Makro-Fotografen: die enorme Vielfalt an seltenen Critters ist einfach atemberaubend!

Der sandige Korallenhang ist übersät mit zahlreichen Nacktschnecken, Flundern, Kugelfischen, Widderkrebschen (Caprella sp.), Juv. Spitzmaul-Fledermausfisch (Platax pinnatus), Bobbit-Wurme (Eunice aphroditois), Mimic Oktopus (Thaumoctopus mimicus), Wunderpus (Wunderpus photogenicus), Halimeda- und Rauschnauzen-Geisterpfeifenfisch (Solenostomus halimeda + paegnius), Korallengarnelen (Tozzeuma armatum), Drahtkorallen-Garnelen (Dasycaris zanzibarica), Flughähnen (Dactylopterus volitans), Teufelsfischen (Inimicus didactylus), Ambon Scorpionfish (Pteroidichthys amboinensis), Buckel-Drachenkopf (Scorpaenopsis diabolus), Fransen-Drachenköpfe (Rhinopias) und vieles mehr...

Harlekin-Geisterpfeifenfische

Porzellankrebs

Weiße Anemone + Clownfisch

Weichkorallen-Kaurie

Vielfarbige Languste

Zebramuränen

Korallenriff

Marmorgarnele

Sepia in Xenien

Gelbe Seegurken

Rosa Springkrabbe

Gorgonien-Spinnenkrabbe

Drahtkorallen-Garnelen

Juv. Spitzmaul- Fledermausfisch

Wunderpus (Wunderpus photogenicus), copyright Fumie Sato

Bobbit-Wurm

Alle UW-Fotos Copyright von Dave Harasti

Medang Barat, Sunken Island, Gili Kura Kura

6. Medang Barat
Die Strömung kann hier stärker sein, deshalb empfiehlt sich ein zügiges Abtauchen, um Strömungsschatten hinter Korallenblöcken zu finden. Auf dem Sandboden in 30 m Tiefe leben Kolonien von Röhrenaalen (Heterocongrinae) sowie Schildkröten, Rochen und Haie, die sich unter Vorsprüngen verstecken. Es gibt zudem große Gorgonien-Fächerkorallen und Oktopusse, Fangschreckenkrebse, Muränen sowie Schulen von Schnappern und Süßlippen (auch juvenile!).

7. Sunken Island
Ein schön bewachsener Korallenhang fällt bis auf 25 m ab. Bei guter UW-Sicht sieht das Riff wie ein gut gepflegter Garten aus, in dem eine Vielzahl gesunder Hart- und Weichkorallen wachsen. Hier leben Nacktschnecken, zahlreiche Krebs- und Krabbenarten, Stachelrochen, Haie, Schildkröten, Oktopusse und große Breitkeulen-Sepien (Sepia latimanus). Gelegentlich werden auch Adlerrochen gesehen.

8. Gili Kura Kura, Gili Poh Barat (West)
Ein guter Platz für Anfänger: der Tauchplatz ist nicht sehr tief und weist kaum Strömung auf. Es gibt die üblichen Rifffische wie Moorish Idols (Zanclus cornutus), Lippfische, Eidechsenfische und Fahnenbarsche. Vorsicht Feuerkorallen!

Der Tauchplatz wird als Nachttauchgang sogar noch besser: große Gorgonenhäupter mit Schlangensternen, Porzellan- und Spinnenkrabben (Schizophrys dama), Marmorgarnelen (Saron sp.) sowie Harlekin- und Rauschnauzen-Geisterpfeifenfische (Solenostomus paradoxus + cyanopterus) können hier entdeckt werden.

Halimeda-Geisterpfeifenfisch

Mimic-Oktopus

Rauschnauzen-Geisterpfeifenfisch

Finger-Teufelsfisch

Korallengarnele

Flughahn

Ambon-Scorpionfisch

Glotzaugen-Drachenkopf

Venen-Oktopus

Fangschreckenkrebs

Juv. Harlekin-Süßlippe

Breitkeulen-Sepia

Seestern-Garnele

Scheibenanemonen-Garnele

Spinnenkrabbe

Harlekin-Geisterpfeifenfisch

Alle UW-Fotos Copyright von Dave Harasti

Gili Poh Barat, Batu Gendang, Gili Gelong

9. Nudie Slope, Barat (West) - von Odyssea Divers entdeckt!
Dieser Korallenschutthang hat mehr zu bieten als auf den ersten Blick zu sehen. So wie Gili Renggit Timur mit unzähligen Federsternen bewachsen ist, ist dieser Tauchplatz mit vielen scheibenförmigen Hartkorallen übersät.

Nudi Slope ist ein Top-Makroplatz: Ausschau halten nach Nacktschnecken, Oktopussen, aller Arten von Krebs- und Krabbenspezies wie Einsiedlerkrebse, Marmorgarnelen (Saron sp.), Weichkorallen-Krabben (Hoplophrys oatesii), Harlekingarnelen (Hymenocera elegans), Velvet und Rauschnauzen-Geisterpfeifenfische (Solenostomus sp. + paegnius). Ein erstklassiger Spot für Nachttauchgänge!

10. Gili Poh, Timur (East) - von Odyssea Divers entdeckt!
Dieser Tauchplatz ist ähnlich wie Nudi Slope mit einer ähnlichen Artenvielfalt. Gili Poh ist ein sehr guter Platz, um gebänderte Seenadeln (Doryrhamphus dactyliophorus) zu beobachten. Hier wie in anderen Seketong-Tauchplätzen können zudem die seltenen pinkfarbenen Seegurken (Neothyonidium magnum) gefunden werden.

11. Batu Gendang
Dieser Tauchplatz ist nur für erfahrene Taucher geeignet, da es tidenabhängig zu starken Strömungen kommen kann (Riffhaken empfohlen). Gesehen werden können Kaiserfische (Pomacanthidae), Fledermausfische, Büffelkopf-Papageienfische, Süßlippen, Schildkröten sowie Haie und Adlerrochen.

12. Gili Gelong (Monkey Island) - von Odyssea Divers entdeckt!
An diesem Tauchplatz gibt es sowohl sandige Flächen als auch Korallenschutt-Böden, welche eine Vielzahl von seltenen Critters beherbergen, z.B. verschiedene Arten von Fangschreckenkrebsen, Geistermuränen (Rhinomuraena quaesita), Robuste Geisterpfeifenfische (Solenostomus cyanopterus), Schnepfenmesserfische (Centriscus scutatus), Sepien, Pfeffer-und-Salz-Partnergarnelen (Ancylomenes venustus), Drahtkorallen-Garnelen (Dasycaris zanzibarica), Imperator-Partnergarnelen (Periclimenes imperator) sowie zahlreiche Federstern-Springkrabben (Allogalathea elegans).

Marmorgarnele

Harlekingarnele

Weichkorallen-Krabbe

Velvet Geisterpfeifenfisch

Rauschnauzen-Geisterpfeifenfisch

Seeigel-Schildbauch

Blasenkorallen-Garnele

Pinkfarbene Seegurke

Pfeffer-und-Salz- Partnergarnele

Juv. Geistermuräne

Robuster Geisterpfeifenfisch

Imperator-Partnergarnelen

Alle UW-Fotos Copyright von Dave Harasti

Nacktschnecken in Sekotong

Die Vielfalt an Hinterkiemerschnecken (Opisthobranchia) und anderen Schneckenarten in der Sekotong-Bucht ist enorm, wobei die farbenprächtigen Nacktschnecken (Nudibranchia) aufgrund ihrer großen Vielzahl eine besondere Stellung einnehmen.

Es gibt viele seltene, teilweise noch unbeschriebene Arten, welche in nur wenigen Erkundungstauchgängen von den Odyssea Divers des Cocotinos Boutique Beach Resorts in Sekotong entdeckt wurden. Zukünftige Explorer Dives dürften viele weitere Nachtschneckenarten und neue Regionalnachweise liefern...

Tambja gabrielae

Armina sp.

Ceratosoma sp.

Rostanga sp.

Mexichromis sp. (?)

Sagaminopteron psychedelicum

Glossodoris hikuerensis

Nembrotha yonowae

Notobryon bijecurum

Chromodoris elisabethina

Pleurobranchus forskalii

Dermatobranchus sp.

Discodoris boholiensis

Hypselodoris emma

Okenia brunneomaculata

Elysiella pusilla

Alle UW-Fotos Copyright von Dave Harasti

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=zmjbFugM4N8


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Tauchen in Flores: der Komodo-Nationalpark

Die Insel Flores liegt östlich von Sumbawa und gehört zu den kleinen Sunda-Inseln Indonesiens. Portugiesische Seefahrer tauften die Insel um 1544 „Cabo des Flores“ (Kap der Blumen). Flores bietet eine einzigartige Vielfalt an landschaftlich interessanten Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Dreifarben-Kratersee des Mt. Kelimutu und den Komodo-Nationalpark mit seinen berühmten Komodowaranen.

Ceratosoma magnificum, Cannibal Rock/Komodo

Labuan Bajo (LBJ) in Westflores bildet das Tor nach Komodo und wird mehrmals täglich in ca. 1,5 h von Denpasar/Bali (DPS) aus angeflogen.

Die Tauchgebiete in Komodo sind aufgrund ihrer großen Artenvielfalt weltberühmt. Allerdings ist das Tauchen an den mehr als 80 Inseln nicht immer leicht, da der Indonesian Throughflow für stärkere Strömungen sorgen kann.

Es werden regelmäßig Haie, Mantas, Barracudas und große Thunas gesehen, gelegentlich auch durchziehende Wale (sogar Orcas!) und Delfinschulen. Die Vielfalt an Kleinstlebewesen ist einzigartig, viele Arten hier sind zudem endemisch.

Ein Toplatz für eine sehr große Artenvielfalt ist die weltberühmte Horseshoe Bay/Nusa Kode an der Südküste Rincas: Cannibal Rock !

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=y2NTgqqf6Ew&t=146s


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Tauchen in Alor

Das Alor-Archipel, inkl. der Kalabahi Bay und Pulau Pantar gehört zu den artenreichsten Regionen Indonesien. Die Inseln sind noch wenig erschlossen und werden nur gelegentlich von Tauchsafarischiffen besucht. Der Flughafen von Alor (ARD) ist via Kupang/Timor gut zu erreichen, eventuell mit einer Zwischenübernachtung in Bali oder Kupang.

Alor – Tauchboot Kalabahi Bay
(Foto aus GoPro-Video © Christian Knost)

Unbeschädigte, fast unberührte Riffe mit einer atemberaubenden Vielfalt, abseits der üblichen Touristenwege warten auf abenteuerlustige Entdecker. Das Tauchen hier kann allerdings strömungsreich sein. Große Wassermassen strömen durch den Kanal zwischen Pantar und Alor hindurch und sorgen für starke Tidenströme mit teilweise rauhen Oberflächenbedingungen.

Die Alor Divers (inkl. Hammerhai-Spot!) und das Alami Alor Dive Resort sind die einzigen professionellen Tauchresorts der Region.

Besondere Highlights: Blauwale(!) ziehen saisonal durch die Alor Strait und können mit Glück beobachtet werden, seltener Pottwale und Orcas. Regelmäßg werden jedoch Delfinschulen gesehen, welche manchmal sogar die Tauchboote begleiten.

Zu unseren Resorts in Alor…
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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=sMTl1Ua1yVc


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Tauchen in den Molukken

Die Molukken, aufgrund der kolonialen Vergangenheit auch „Gewürzinseln“ genannt, liegen in der nördlichen Bandasee und umfassen ein 74.505 km² großes Seegebiet mit zahlreichen Inselgruppen, in denen 2,1 Millionen Einwohner leben.

Die ca. 50 km lange Insel Ambon bildet zusammen mit der weit größeren Nachbarinsel Seram das Zentrum der Molukken. Ambon ist zugleich die Hauptstadt der Provinz Maluku. Der Flughafen von Ambon (AMQ) wird täglich per Direktflug von Jakarta, Sorong und Kaimana angeflogen, sowie von Denpasar/Bali aus via Makassar.

Ambon ist ein Hotspot der Artenvielfalt! Viele hier vorkommende Arten sind zudem endemisch, wie z.B. der erst 2009 bestimmte Psychedelische Anglerfisch (Histiophryne psychedelica). Andere Arten wie der Ambon Scorpionfisch (Pteroidichthys amboinensis) wurden hier entdeckt, konnten aber mittlerweile auch in anderen Gegenden Indonesiens gefunden werden.

Ambon Bay, Molukken (© Christian Knost)

Die besten Tauchplätze liegen in der Ambon Bay, weiter östlich in der Baguala Bay, sowie an der Südküste Ambons. Wir empfehlen die beiden professionellsten Tauchresorts vor Ort: Maluku Divers + Dive into Ambon/ Maluku Resort & Spa.

In Ambon kann eingeschränkt ganzjährig getaucht werden, wobei während der lokalen Regenzeit zwischen Juni und September die Bedingungen nicht optimal sind. In der geschützten Bucht von Ambon und Umgebung liegen über 30 verschiedene Tauchplätze, wie z.B. die mittlerweile berühmte Twilight Zone/Laha, Rhino City, Jetty Air Manis, Pulau Tiga, Hukurila Cave oder das Wrack der „Duke of Sparta“.

Halmahera im nördlichen Teil der Molukken ist ein interessantes Tauchgebiet mit weitgehend unberührten, gesunden Riffen, welches aufgrund der etwas aufwendigeren Erreichbarkeit seltener betaucht wird. Tauchen hier ist noch etwas für Entdecker! Wir empfehlen das neue Sali Bay Resort

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Q9KqptFTOEU&t=160s


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Tauchen in Sulawesi

Nordsulawesi: Bunaken, Bangka + Lembeh

Die Unterwasserwelt Sulawesis zählt zu den spektakulärsten Tauchregionen der Welt. Die biologische Vielfalt von Arten (Biodiversität), speziell in den Riffen Nordsulawesis, ist einfach atemberaubend und begeistert jeden Taucher.

Die Küstengebiete Manados sowie die Tauchplätze um den vorgelagerten Bunaken-Meeresnationalpark sorgen durch sehr nährstoffreiches Wasser für eine enorme Artenvielfalt unterwasser. Typisch sind hier Steilwände mit sehr guten UW-Sichtweiten, es werden regelmäßig Weiß- und Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten und mit Glück Dugongs/Gabelschwanz-Seekühe gesehen.

Weitere Tauchgebiete der Region wie die nördlich vorgelagerte Insel Bangka sowie die weiter östlich gelegene, für ihre zahlreichen Makro-Motive (Critters!) berühmte Lembeh Strait gehören weltweit zu den Top-Tauchgebieten.

Zu unseren Resorts in Nordsulawesi…

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Video-Link: https://youtu.be/zHIMPwJ0kBk

Zentralsulawesi: Prince John Dive Resort + Tompotika Dive Lodge

Das Prince John Dive Resort in der Nähe von Donggala liegt auf einer kleinen Landzunge, Tanjung Karang genannt, und ist das einzige professionelle Tauchresort in einem Umkreis von ca. 300 km im Westen Zentralsulawesis. Die Anreise erfolgt mit verschiedenen indonesischen Airlines nach Palu (PLW) und vorherigem Stopover in Makassar (UPG).

Die Unterwasserwelt hier ist vielfältig, neben zahlreichen seltenen Critters können Büffelkopf-Papageienfische, Stachelrochen, Schulen von Stachelmakrelen, Schildkröten, Langnasen-Büschelbarsche und – mit Glück – Haie, Mantas oder Dugongs(!) beobachtet werden.

Zu unseren Resorts in Zentral- und Südsulawesi…

Tompotika Dive Lodge – Beach

Weiter östlich liegen die nicht ganz einfach zu erreichenden Togean-Inseln. Die Anreise erfolgt per Speedboot via Ampana oder per Nachtfähre von Gorontalo.

Noch ein Geheimtipp am östlichen Ende Zentralsulawesis ist die erst 2015 eröffnete Tompotika Dive Lodge, das einzige  Tauchresort in der Region. Der Anreise erfolgt via Luwuk (LUW). Hier gibt es noch (fast) unberührte Riffe mit einer gesunden Artenvielfalt, inkl. Schwarmfisch und großen Barrakudaschulen!

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=kk83XaC5eKs

Südsulawesi: Wakatobi

Wakatobi und das Tukang-Besi-Archipel mit seinen zahlreichen Inseln und Atollen in Südsulawesi gelten als eines der artenreichsten Tauchregionen unserer Erde mit vielen seltenen und teilweise endemischen Arten. Jacques Cousteau, der die Inseln bereits 1985 während einer seiner Expeditionen besucht hat, bezeichnete Wakatobi schon damals als das wahrscheinlich beste Tauchgebiet der Welt!

Das Wakatobi Dive Resort ist eines der exklusivsten Tauchreosrts der Welt (mit eigener Landebahn!) und liegt auf der kleinen Insel Tolandono südwestlich von Tomia Island im Tukang-Besi-Archipel. Das Resort ist das einzig professionelle Tauchresort der Region und bietet einen erstklassigen Komfort und Service.

Der Begriff „Wakatobi“ ist ein Akronym und bezeichnet die 4 Hauptinseln der Region Wangiwangi, Kaledupa, Tomia und Binongko. Wakatobi ist zudem ein 14.000 km² großes Meeresschutzgebiet.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=BWhJAK8-Tw4


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Tauchen in Raja Ampat, Cenderawasih + Triton Bay

Die Region Raja Ampat ist ein ca. 1500 Inseln umfassendes Archipel, welches östlich der Molukken-Insel Halmahera und westlich von West-Papua (vormals Irian Jaya) im nordöstlichen Teil Indonesiens liegt. Die Cenderawasih Bay und Triton Bay werden ebenfalls zu Raja Ampat gezählt und sind für ihre Walhaie bekannt.

Raja Ampat bedeutet „Reich der 4 Könige“ (Indo: Raja=König, Ampat=vier) und bezeichnet die 4 Hauptinseln der Region: Misool, Salawati, Batanta und Waigeo. Der nächste Flughafen ist Sorong (SOQ) oder Kaimana (KNG) in der Triton Bay, lokale Flüge gehen fast täglich ab Manado, Jakarta, Ambon und Denpasar (via Makassar).

Raja Ampat mit seinen zahlreichen Inseln und Atollen liegt im Zentrum des Korallendreiecks und ist berühmt für seinen großen Fisch- und Korallenreichtum. Die 4,6 Mio. Hektar umfassende Region weist eine hohe Biodiversität auf und gilt weltweit als Hotspot der Artenvielfalt.

Mehr als 700 verschiedene Mollusken, 1397 Fischarten – darunter mehr als 30 endemische Arten – und 75 % der riffbildenden Korallen leben hier: das sind etwa 6x mehr als in der gesamten Karibik! (lt. einer Studie von 09/2008, durchgeführt auf einer Fläche von 2 Fußballfeldern!)

Epaulettenhai (Hemiscyllium ocellatum)

Es gibt viele seltene und teilweise endemische Arten zu entdecken, wie z.B. den Epaulettenhai (Hemiscyllium ocellatum), welcher auf seinen Flossen „läuft“ und bei Nachttauchgängen beobachtet werden kann. In der Triton Bay lebt anscheinend eine Unterart, die aber noch nicht näher untersucht wurde.

Tauchbedingungen und Reisezeiten
Es können verschiedene Riffsysteme betaucht werden: flache Lagunen und Mangroven, reich bewachsene Steilwände, Saumriffe und Atolle, strömungsreiche UW-Berge sowie Höhlen und Grotten. Die UW-Sichtweiten liegen durchschnittlich bei 25+ m, die Wassertemperaturen betragen ganzjährig 26-29° C.

Raja Ampat kann im Prinzip ganzjährig betaucht werden, wobei von Juli bis Anfang September die lokale Regenzeit herrscht. Wind und Wellen sorgen dann für rauere Bedingungen, sodass Bootsfahrten nicht immer komfortabel sind. In dieser Zeit bleibt z.B. das Misool Eco Resort geschlossen.

Im Oktober/November werden im Süden häufiger Mobula-Rochen gesehen und es gibt größere Fischwärme, welche wiederum größere Fische/Jäger anlocken. Im Mai/Juni herrschen Südwinde vor, in dieser Zeit werden häufiger Haie und andere pelagische Fische gesehen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=VKQ9gAB8Fiw


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